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Vitaminmangel

Vitaminmangel ist ein typisches Problem einer Mangelernährung von Tieren, die ausschließlich mit toten, eingefrorenen Beutetieren gefüttert werden. Bei Tieren, die kein Lebendfutter bekommen sollte daher immer Vitamine zugefüttert werden.
 
Symptome
Schlangen die unter Vitaminmangel leiden zeigen Wachstumsstörungen. Die Knochen der Schlangen können weich werden und verwachsen. Manche Arten zeigen auch neurologische Störungen und bekommen Probleme mit der Koordination. Insgesamt ändert sich auch das Verhalten der Schlange.
 
Behandlung und Prophylaxe
Je nach Gattung der Schlange müssen genügend Vitamine zugefüttert werden.
 
Wassernattern, die nur Fisch zu fressen bekommen, laufen Gefahr, an Vitaminmangel zu erkranken. Hier bietet es sich an bei jeder 3. Fütterung Vitamine zuzusetzen.
Bei  Strumpfbandnattern kann man nackte Mäuse zugeben. Das Verfüttern von nackten Mäusen reicht meist aus, um Vitaminmangel auszugleichen. Fütterung von Mäusen wird hier einmal pro Monat empfohlen.
 
Aber nicht nur Schlangen, die Fisch fressen können an Vitaminmangel leiden. Auch Schlangen die vorwiegend, oder ausschließlich gefrorenes Futter bekommen können betroffen sein. Daher sollten auch diese regelmäßig mit Vitaminen versorgt werden.
Leider gibt es hierfür keinen generellen Richtwert, da nicht bekannt ist, wie viele Vitamine Schlangen wirklich benötigen. Erschwerend kommt hinzu, dass zu viele Vitamine für Schlangen genauso gefährlich sein kann, wie eine Unterversorgung.
 
Daher besser kleine Vitaminmengen zusetzen.
 
Die beste Art der Fütterung bleibt die Lebendfütterung. Bei der Verfütterung von Nagern benötigt es kaum zusätzlicher Vitamine.
Manche Schlangenhalter geben aber auch hier noch alle 2 Monate noch etwas Vitaminpulver oder Tropfen hinzu.