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Pneumonie

Die Lungenentzündung (auch Pneumonie) ist eine bakterielle Infektion. Bei dieser Erkrankung besteht immer die Gefahr der Bildung von Fibrinpröpfchen die durch Verstopfung der Bronchialäste große Teile der Lunge abschließen und so zum Erstickungstod des Tieres führen können. Eine Lungenentzündung bei Reptilien ist sehr gefährlich, weil die Krankheit ansteckend sein kann und innerhalb kurzer Dauer zum Tode des Tieres führen kann.
 
Symptome:
          
Die Atem macht das Tier pfeifende oder gar rasselnde Geräusche. Das Maul ist dabei meist leicht geöffnet. Es kommt zu Nasenausfluss. Als allgemeine Symptome kann man sehen, dass das Tier weniger frisst und schlapp und matt wirkt. Die Reptilien liegen oft flach ausgestreckt auf dem Boden des Terrariums. Dieses Stadium kann von verschieden langer Dauer sein. Meist aber verläuft eine Lungenentzündung bei Reptilien sehr schnell.
 
Im weiteren Verlauf der Krankheit neigt das Tier verstärkt zu flacher Atmung. Meist tritt schaumiger, manchmal übelriechender Schleim auf.
 
Behandlung:
 
Die Behandlung einer Lungenentzündung sollte durch einen fachkundigen Tierarzt erfolgen. Die Behandlung selbst erfolgt medikamentös über die Gabe von Antibiotika. Zur allgemeinen Stärkung des Tieres werden zudem Vitamin verabreicht.
Im fortgeschrittenen Stadium wird zur Verhinderung von Fibrinpröpfchen meist Heparin intramuskulär gespritzt.
Das Tier sollte trockene und warm (30°C ) gehalten werden. Natürlich sollte man dies nach Art des Tieres genau abstimmen.

Meist geht einer Lungenentzündung eine Erkältung voraus. Man sollte schon beim Erkennen einer Erkältung zum Tierarzt gehen. Vor allem, weil eine Lungenentzündung auch sehr schnell zum Tode einer Schlange, Agame etc führen kann.