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Haarlinge

Haarlinge treten bei Hunden, Katzen, Pferden und vor allem bei Meerschweinchen auf. Es sind kleine Parasiten aus der Ordnung der Tierläuse. Sie sind 1-1,5 mm groß und flügellos. Anders als die echten Tierläuse saugen Haarlinge kein Blut. Vielmehr ernähren sie sich von Hautschuppen, Drüsensekreten und, wie der Name schon sagt, Haaren.
 
Ursache
Die Übertragung der Meerschweinchen erfolgt über andere Meerschweinchen bei Vergesellschaftung. Aber auch über Gegenstände kann ein Befall erfolgen. Ähnliche Übertragungswege nehmen Haarlinge auch bei anderen Wirtstieren wie Hunden, Katzen und Pferden.
 
Symptome
Das befallene Meerschweinchen zeigt Hautreizungen und Entzündungen an der es Haarlinge hat. Das Meerschweinchen kratzt sich auffällig oft und ausgiebig. Besonders betroffen sind je nach Art der Haarlinge die Augen- und Ohren, der Hals und die Vorderbeine. Der Befall kann sich bei Nichtbehandlung über den ganzen Körper ausbreiten.
 
Diagnose
Haarlinge sind wie beschrieben mit bloßem Auge sichtbar. Für den erfahrenen Tierarzt stellt daher die Diagnose keine besondere Aufgabe dar. Dies gilt auch bei Haarlingen beim Hund, den Katzen oder dem Pferd.
 
Behandlung
Die Behandlung ist der Bekämpfung mit anderen Parasiten ähnlich. In Apotheken und beim Tierarzt stehen verschiedene wirksame Mittel gegen Haarlinge bereit. Bei langhaarigen Meerschweinchen sollten die Haar gestutzt werden, da bereits so viele Haarlinge entfernt werden können. Vor allem auch die Nissen der kleinen Parasiten kann man so in ihrer Zahl wirksam verringern.
Bei einer Behandlung mit Insektiziden muss das Tier (egal ob Meerschweinchen, Hund, Katze oder Pferd) zwei Mal, in einem Abstand von vier Wochen, behandelt werden, da nur so auch der Nachwuchs der Haarlinge abgetötet werden kann.
 
Die Behandlung gegen Haarlinge ist wichtig, da die Haarlinge das Meerschweinchen nicht nur in ihrer Lebensqualität einschränken, sondern auch weil der Befall von Haarlingen die Meerschweinchen für Infektionskrankheiten anfällig machen. Haarlinge beeinträchtigen die Abwehrkräfte der kleinen Nager. Dies gilt auch für größere Wirtstiere. Bei Hunden und Katzen ist die Behandlung gegen Haarlinge ähnlich einfach. Bei Pferden allein wegen der Größe der Tiere und der Gefahr, dass man Haarlinge später erkennt etwas langwieriger.


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