Tierkrankheiten Ratten

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Fellrupfen

Rupft sich die Ratte das Fell, liegt eine psychische Erkrankung vor.


Kahle Stellen im Fell, besonders an den Beinen sind sichere Zeichen hierfür. Psychische Störungen bei Ratten können einerseits durch Langeweile andererseits auch durch Stress hervorgerufen werden. Die Vergesellschaftung mit anderen Ratten ist daher sehr wichtig.


Der Halter kann nicht 24 Stunden am Tag für die Ratte da sein. Zur Unterhaltung und das Sozialleben sind daher Artgenossen unverzichtbar.


Stress kann zum Beispiel dadurch entstehen, dass der Käfig am Boden steht, wo viel hin und her gegangen wird. Da die Ratte immer noch ein Fluchttier ist, wird fühlt sie sich bei diesem Standort permanent bedroht. Ratten benötigen in jedem Fall Versteckmöglichkeiten. Sie müssen Rückzugsmöglichkeiten haben, damit sie selbst entscheiden kann, wann sie "beobachtet" werden wollen und wann nicht.

Praxishandbuch Pferdegesundheit Mistaufbereitung

Pferdemist ist ein sehr nützlicher organischer Dünger. Er darf aber auf Pferdeweiden zur Vermeidung der Parasitenvermehrung mit ständiger Reinfektion der Pferde – und im Hinblick auf Ekelstoffe (sie beeinträchtigen die Futteraufnahme) – erst nach aerober Verrottung/Kompostierung (=Humusbildung mit Vernichtung von Parasiten) ausgebracht werden. Die Zeitdauer der Kompostierung ist unterschiedlich. Nach eine, Jahr kann locker aufgeschichteter (im Sommer etwas feuchter gehaltener) Strohmist bereits gut verrottet sein, während Spänemist mehrere Jahre benötigt (er liefert eher saueren, torfigen Kompost, dem man beim Ausbringen noch 10% Korallalgen-Kalk zusetzen sollte). Es empfiehlt sich, Kompostmieten schattig anzulegen, möglichst durch Anpflanzung vor Austrocknung zu schützen. Sehr gut und Preiswert sind schnellwüchsige Holunderbüsche, die man um die Kompostmiete herum anpflanzt (sie haben durch ihre Ausdünstungen eine gewisse Abwehrwirkung gegenüber Fliegen, was auch als Nachbarschutzbepflanzung vorteilhaft sein kann). Optisch kann es sinnvoll sein, eine Kompostmiete mit Kürbispflanzen einzugrünen.

Dieser Beitrag stammt aus

Praxishandbuch Pferdegesundheit

Ingolf Bender, Dr. Tina Maria Ritter

232 Seiten, 142 Abbildungen
KOSMOS Verlag


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