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Durchfall

Durchfall ist ein Symptom und kann bei Hamstern Anzeichen für verschiedene Krankheiten sein. Andere Bezeichungen sind auch: Proliferative Ileitis, Transmissible Ileiumhyperplasie, Wet Tail, Akute Enteritis... Zur Therapie eignen sich Hausmittel wie Kamillentee, aber man sollte seinen Hamster so schnell als möglich zum Tierarzt bringen, da Durchfall bei Hamstern sehr schnell zum Tode führen kann. Hausmittel sind also gut, aber man darf sich darauf nicht verlassen.

Symptom
Da sich Hamster sehr grünlich putzen ist Durchfall schwer am Tier selbst zu erkennen. Im Nest und Gehege findet man aber häufig schmierige oder gar breiigen Kot. Der Kot kann ungewöhnlich stark stinken.
Hat der Hamster schweren Durchfall ist das Fell verschmutzt, mitunter ist der Durchfall flüssig. Das Tier ist teilnahmslos, es frisst wenig, spielt nicht, das Fell ist struppig und schlecht geputzt.

Ursachen
Bei neu gekauften Tieren kann die Umstellung auf neues Futter zu Durchfall führen. Neue Tiere, ganz besonders Jungtiere sollten sehr langsam an neues Futter gewöhnt werden, da sonst der Darm kollabiert. Dasselbe gilt beim Kauf eines neuen Futters. Problem kann auch eine größere Menge Frischfutter sein, welches der Hamster nicht gewohnt ist.

Ein weiterer Grund für Durchfall kann auch gespritztes und nur unzureichend gewaschenes Gemüse oder Obst sein (also eine Vergiftung). Oder nicht gut abgetrocknetes Gemüse und Grünfutter, sowie verschimmeltes oder schlechtes Trockenfutter.

Durchfall kann auch ein Anzeichen einer bakteriellen oder viruellen Infektion sein.
Ein Grund für Durchfall kann ebenfalls ein Befall mit Würmern sein. Massiver Juckreiz im Analbereich weist auf Würmer hin. Auch ein Befall mit Einzellern kommt leider häufig vor.
Weitere Gründe: Der Hamster hat Katzenstreu, Plastik, giftiges Einstreu, Zigaretten, Giftige Pflanzen etc. gefressen.
Auch Stress gilt als ein Grund für Durchfall. Dabei erlahmt das Imunsystem und Parasiten, Bakterien etc. haben ein leichtes Spiel. Häufiges Wecken und Reinigen des Käfigs, ein Umzug - all das kann zu Durchfall führen.
Ständig wiederkehrende Durchfälle ohne Befunde haben ihre Ursache meist in einer falschen Ernährung oder massivem Stress. Die Ernährung sollte überdacht werden, der Hamster braucht mehr Ruhe!

Behandlung und Prophylaxe:
So schnell als möglich nach Entdeckung von Durchfall das Tier zum Tierarzt bringen. Wenn nach einem Tag noch keine Besserung eingetreten ist, dann sollte der Arzt eine Kotprobe untersuchen, um Wurmeier, Einzeller sowie Bakterien nachweisen bzw. auszuschließen.
Durchfall bei Hamstern sollte niemals länger als 24 Stunden nach der Entdeckung  behandelt werden - länger andauernder Durchfall führt zum Tode der Tiere!
Aufbauspritzen sind bei Hamstern meist nicht nötig – manchmal verschlimmern sie das Befinden des Tieres zusätzlich.
Bei Infektionen ist eine Behandlung mit einem Antibiotikum notwendig. Leider sind diese Medikamente schwer zu dosieren, weshalb sie häufig über das Trinkwasser gegeben werden sollen. Allerdings trinken die meisten Hamster nicht regelmäßig, von daher ist eine Aufnahme des Medikaments so nicht unbedingt gewährleistet.

Ungewohntes Grün- und Saftfutter sollte so lange nicht geben werden, bis der Kot wieder fest ist. Trockenfutter sollte immer im Käfig vorhanden sein. Versuchen Sie die Ursache für die Erkrankung abzuklären, überprüfen Sie vor allem das Futter des Tieres. Ist der Hamster an Knollengemüse wie Möhren und Fenchel oder auch an Gurken gewöhnt, darf er diese weiter bekommen.Verzichten sollte man auf Salate und Blattgemüse.

Die verschmutzte Afterregion sollte mit einem Waschlappen gereinigt werden. Ansonsten entstehen leicht Hautreizungen und Entzündungen.

Hamster müssen vor Austrocknung geschützt werden. Sollte es nicht selber trinken, ist es Wichtig ihm Wasser (oder Kamillentee) einzuflößen. Am besten eine Pipette mehrmals am Tag anlegen. Es genügt reines Wasser. Die Geschichte, dass Hamster von reinem Trinkwasser Durchfall bekommen ist nicht richtig, solange das Leitungswasser eine normale Qualität hat.
Kommt man nicht rechtzeitig zum Einflößen von Flüssigkeit, und das Tier ist schon dehydriert, muss man es schleunigst zum Tierarzt bringen. Dieser behandelt das Tier dann mit einer elektrolytische Injektion. Eine Austrocknung des Tieres erkennt man, wenn beim Ziehen einer Hautfalte diese stehen bleibt und nicht sich nicht mehr an den Körper anlegt.

Behandlung und Diagnose von Wurmbefall:
Zur Diagnose wird beim Tierarzt eine Kotprobe abgegeben. In dieser Kotprobe lassen sich die Wurmeier leicht nachweisen. Hier wird eine medikamentöse Behandlung eingeleitet. Natürlich nur nach Anweisung vom Tierarzt.

Bach-Blüten für Pferde Akute Situationen

Akute Situationen erfordern eine kurzzeitige Behandlung. Sie dauert von etwa einem Tag bis zu drei Wochen. Hierzu gehört auch die vorbeugende Behandlung des Pferdes. Auf Prävention wird in unserer Gesellschaft viel zuwenig Augenmerk gelegt. Gerade hier leisten die Bach-Blüten unschätzbare Dienste. Akute Situationen sind häufig auch von Laien zu therapieren. Sehr oft werden hier die Notfalltropfen zum Einsatz kommen. Falls keine Pipettenflasche zur Verfügung steht, können Bach-Blüten auch mal verdünnt verwendet werden. Ansonsten empfehle ich die Herstellung einer 10 ml Flasche.
Je akuter die Situation, um so öfter erfolgt die Gabe der Bach-Blüten. Im Notfall können die Tropfen alle 10 Minuten verabreicht werden. Der Pferdehalter sollte nach seinem Gefühl gehen, wann er die Gabe einstellen kann. Treten die Symptome wieder auf, wurden die Bach-Blüten zu früh abgesetzt.

Dieser Beitrag stammt aus

Bach-Blüten für Pferde

Ute Meyerdirks-Wüthrich

184 Seiten, 53 Abbildungen
KOSMOS Verlag


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