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Bürzeldrüse

Die Bürzeldrüse ist bei vielen Vogelarten die einzige Hautdrüse. Bekannt ist die Bürzeldrüse vor allem durch die Ganz. Sie befindet sich an der Oberseite der Schwanzwurzel. Die Bürzeldrüse bildet ein Sekret, das der Vogel im gesamten Gefieder verteilt, ist also ein Bestandteil der Federhygiene bzw. Federpflege. Bei einer Bürzeldrüsenerkrankung leidet damit die Federpflege der Tiere.
 
Ursache
Bürzeldrüsenerkrankungen sind meist die Folgeerkrankungen von anderen Krankheiten. Sie können aber auch durch eine Verletzung entstehen, oder aber wenn die Ausführungsgänge verschlossen sind.
 
Symptome
Der betroffene Vogel knabbert ständig an seiner Bürzeldrüse um an das Sekret zu kommen. In der Folge einer Bürzeldrüsenerkrankungen kann der Vogel sein Gefieder nicht richtig pflegen. Dies erkennt man z.B. an stumpfen und ungepflegt wirkendem Gefieder.
 
Diagnose
Wenn die Bürzeldrüse verstopft ist, zeigt sich eine vermehrte Füllung der Drüse. Eine Entzündung kann neben starker Vergrößerung der Drüse auch eine deutliche Rötung zeigen.
 
Bei deutlicher Vergrößerung des Bereiches der Bürzeldrüse, besteht der Verdacht auch auf einen Tumor.
 
Behandlung
Reine Verstopfungen der Drüse werden meist gespült, z.B. mit einer Kamillenlösung. Chirurgische Eingriffe sind ebenfalls möglich, insbesondere wenn Eiter ausgeräumt werden muss. Der so behandelte Vogel bedarf einer Nachuntersuchung und wird meist mir Antibiotika weiterbehandelt.
 
Kommt es zu einem Tumor im Bereich der Bürzeldrüse, handelt es sich meist um einen Bösartigen Tumor, welcher chirurgisch entfernt werden muss. Das Entfernen der Bürzeldrüse stellt einen nicht ganz ungefährlichen chirurgischen Eingriff dar.